Stammtisch #8

Hallo Reitwein!
Alles Gute für das Jahr 2018!

Beim ersten Stammtisch in diesem Jahr wurde über Folgendes gesprochen:

BUSHALTESTELLE

  • es wird eine Idee für eine Pinnwand ohne Reiszwecken gesucht;
    z. B. Klarsichthüllen ankleben
  • Maria Petzky pflegt die „neue Bushaltestelle“ gerne
  • nach wie vor fehlen Jugendbücher und ein weiteres Regal

UNSER TRINKWASSER

  • Herr Tietz bittet den Amtsdirektor konkrete Informationen herauszufinden und an die Gemeinde Reitwein weiterzugeben:
  • Um welche Bakterien handelt es sich?
  • Wie oft werden Proben genommen?
  • Kann ich sicher sein, dass das Wasser in meinem Haus gut ist?
  • Nina Keller wird ein Schreiben an die WAZ verfassen, in welchem sie die Unzufriedenheit über die Informationspolitik kundtut. Im Namen der besorgten Bürger Reitweins:
  • Warum hören wir wochenlang nichts Neues?
  • In manchen Reitweiner Briefkästen landete gar kein Zettel!
  • Wäre bei so einem brisanten Thema nicht ein Aushang in den            öffentlichen Kästen der Gemeinden angebracht?

WEITERE STAMMTISCH GESPRÄCHE

  • Herr Tietz berichtet über die neuen und alten Aufgaben der Gemeindevertretung: Straßenbeleuchtung, Straßenbefestigung, Kindergarten läuft gut (erreicht seine Kapazitätsgrenze von 25 Kindern), Breitbandversorgung: Falls jemand Probleme hat, bitte beim Bürgermeister melden. Es gibt gute Unterstützung von Bund und Kreis. Verwaltungsstrukturreform
  • Erneut haben wir über die Vorstellungen, Projekte und Träume für unser Dorf Reitwein gesprochen: Insbesondere über den Traum einer Tagesbetreuung für Senioren in Reitwein. Hierfür sind ausreichend Raum und Gelder nötig. Der Raum wäre auf dem „Kommando“ vorhanden. Es gibt ein Projekt Tagesbetreuung in Reichenberg → Besuch als Anregung
  • Unser Gast Johannes Erz aus Rathstock informierte über viele interessante und neue Aspekte aus der Landwirtschaft. Zum Beispiel, dass ein ökologisch bewirtschafteter Boden oder Grünland um ein Vielfaches mehr Wasser speichern kann. Und solche gesunden Ackerböden brauchen wir! Momentan schaffen die Gräben das Entwässern nicht mehr, der Grundwasserspiegel steigt!

Grüne Gründerin – Auszeichnung für Reitweiner “Wildblume” Nina Keller

Blühende Landschaften mit einheimischem Saatgut – Brandenburger Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen zeichnet Botanikerin in Reitwein als Grüne Gründerin aus

Blühende Landschaften – die kann NINA KELLER wirklich versprechen. Die 38jährige Botanikerin, geboren in Baden-Württemberg und seit drei Jahren zu Hause in Märkisch-Oderland, hat sich im Juni 2014 mit einer Geschäftsidee selbständig gemacht: Sie entnimmt in Naturschutzgebieten Samen einheimischer Wildpflanzen, züchtet sie auf ihrem Acker nahe der Oder, erntet manuell mit Dreschmaschine die Samen und verkauft diese für Saatgutmischungen weiter. Heute hat Nina Keller auf ihrem Acker in Reitwein in Märkisch-Oderland die Auszeichnung Grüne Gründerin des Brandenburger Landesverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entgegengenommen, für ihre Firma „Die Wildblume. Gärtnerei mit Wildpflanzen“. Mit diesem Preis würdigt die Brandenburger Landesvorsitzende PETRA BUDKE bereits seit Mai 2016 Firmengründerinnen in ganz Brandenburg, die sich mit nachhaltigen, originellen Ideen selbständig machen.

Mehr Informationen über Nina Keller und die Auszeichnung gibt es hier.

Auszeichnung für Nina Keller

 

Nächster Subbotnik – Bushaltestelle

Bushaltestelle REITWEIN / DORF
BUSSE – BUECHER – INFORMATIONEN

Der Stammtisch Reitwein hatte die Idee, die Bushaltestelle „Reitwein – Dorf“ zusätzlich in eine „Bücher – Tausch und Informations – Stelle“ zu verwandeln.

Am SONNABEND, den 21.10.17 ab 9.00 Uhr ist es soweit und es sollen die ersten konkreten Schritte dazu vollbracht werden! Das heißt, daß an der Bushaltestelle wichtige Säuberungs- und Sanierungsarbeiten geleistet werden.

HIER WEITERLESEN

Stammtisch #6 – Bürgerinitiative gegründet

Pünktliche neun Monate nach seinem Entstehen hat der Stammtisch gestern Abend eine Geburt erlebt: die Geburt der Bürgerinitiative Unser Reitwein.

Seit Januar haben Gemeinderat, Anwohnerinnen und Reitweiner Kinder gegen die Pläne für eine große Putenmastanlage auf dem LPG-Gelände gearbeitet. Jetzt haben sie sich zur Bürgerinitiative zusammengeschlossen.

  • Unser Reitwein will Massentierhaltung in Reitwein verhindern. Wir wollen mitentscheiden und gestalten, wie sich unser Dorf entwickelt, und das nicht Interessen von außen überlassen.
  • Die Bürgerinitiative will unser schönes Dorf und unsere Natur für Tiere, Pflanzen und Menschen gesund und lebenswert erhalten:
    Wir sind für Landwirtschaft und Tierhaltung in Reitwein – aber nicht für Megaställe. Wir sind für gesunde Böden und sauberes Trinkwasser – auch langfristig.
  • Unser Reitwein wird den Ämtern und Landwirtschaftsbetrieben genau auf die Finger schauen, Öffentlichkeit schaffen, im Dorf informieren und Druck auf die Politik ausüben.

Insgesamt startet die Bürgerinitiative Unser Reitwein mit 18 Mitgliedern. Es haben aber schon über 230 Menschen gegen die Putenmast unterschrieben. Es ist also noch Luft nach oben.

Je mehr wir werden, desto besser!

Beitreten ohne Mitgliedsbeitrag können alle. Wendet euch einfach an unser@reitwein.info oder kommt zum nächsten Stammtisch am 3. November.

Weitere Informationen gibt es ab sofort auch auf der frisch angelegten Website der Bürgerinitiative:

unser.reitwein.info

 

Fazit zum letzten Subbotnik – Baumschnittaktion

105 Bäume haben am Hathenower Weg unter professioneller Anleitung eine neue Form bekommen! Die Reitweiner Seite ist fertig, im Hathenower Abschnitt stehen jetzt noch etwa 60-70 ungeschnittene Apfelbäume. Bei dem Tempo, das wir Ende September hingelegt haben, ist das an einem Vormittag gemacht…